Teufel, Trolle, Totenköpfe: Die Geister sind los! Stadtführung am Sonntag, 17. November

Waiblingen wurzelt im Wundersamen …

Gestatten, meine Name ist Grimmeisen, Nikodemus von Grimmeisen. Spross eines ehemals großen Waiblinger Geschlechts und von Beruf Formidologe – Schattenwesenforscher. Zu dieser, zugegebenermaßen in unseren Tagen nicht mehr allzu verbreiteten, Profession kam ich über einen seit Generationen in unserer Familie sorgsam gehüteten historischen Schatz:  das „Geheimnisvolle und gar absonderliche Buch von den Waiblinger Stadtgeschichten“.

Dieser uralte, fleckige und in schweres Leder gebundene Foliant führt unwiderlegbaren Beweis, dass Waiblingen seit grauer Vorzeit bevorzugter Wohnort von Teufeln und Trollen, Schrettele und Brunnenklopfern, Geistern und Gespenstern ist. Dort wird berichtet von grausamen Begebenheiten und traurigen Geschichten, Gemeuchelten und Gerächten, Untoten und Wiedergängern, Quellhexen und Irrlichtern – vom zeitlosen Leben der Schattenwesen in einer schwäbischen Stadt gestern und heute …

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Am Sonntag, 17. November 2019 geht es auf einen spannenden Rundgang durch die Gassen der Waiblinger Altstadt auf der Suche nach wundersamen Stadtgeschichten, die seit Generationen eingegangen sind in das kollektive Gedächtnis der Bewohner zwischen Kirchenhügel und Hochwachtturm.

Da wabert der Grusel wie kalter Herbstnebel an den Gestaden der Rems …

Die Geister sind los: „Teufel, Trolle, Totenköpfe“
Stadtrundgang auf den Spuren der Waiblinger Schattenwesen

Sonntag, 17.11.2019 um 18:00 Uhr
Tickets über WTM Waiblingen

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„…auch wir waren am Samstag dabei, als Herr Wiedenhöfer uns in einige der Geheimnisse Waiblingens einführte: Es hat uns großes Vergnügen bereitet, und wir wären fast auf Nikodemus XIII hereingefallen, so überzeugend stellte er sich vor! Obwohl es entsprechend der Teilnehmerzahl am Samstag wohl nicht nötig erscheint, empfehlen wir diese Führung gerne weiter, vor allem weil wir uns gut vorstellen können, dass vor allem Neuzugezogene sich anschließend viel schneller hier dazugehörig fühlen. Vielen Dank für dieses Vergnügen und herzliche Grüße“ (17.1.2015)

„…vielen Dank für die so interessante und charmante Führung zu den wundersamen Waiblinger Stadtgeschichten. Es hat alles gepaßt: Die Dunkelheit, das feuchtkalte Wetter und, dass in der Altstadt die Bürgersteige hochgeklappt waren und fast allein nur die geführte Gruppe die Gassen bevölkerte. Die erzählten Geschichten haben Appetit gemacht und so habe ich mir heute in der Touristeninformation das Buch zum Thema gekauft, wobei ich gelernt habe, dass Herr Nikodemus von Grimmeisen ein Teil der Geschichte ist…“ (17.1.2015)

978393881226-6
Das Buch zur Führung ist erschienen im Verlag Iris Förster, Waiblingen:
9,90 EUR
ISBN 978-3-938812-26-6

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Sommer in der Stadt

Das Remstal glüht, kurz vor 21:00 Uhr und noch deutlich über 30 °C. Stadtführung für Sportprominenz: der 1. Mannschaft der #Waiblingen-Tigers, zweite Handball-Bundesliga, durfte ich heute die schönsten Ecken der historischen Waiblinger Altstadt zeigen. Trotz schweißtreibender Temperaturen hatten wir viel Spaß. Es war mir eine Ehre – ich wünsche einen guten Start in die neue Bundesliga Saison!

URBAN SKETCHING – WAIBLINGER EINDRÜCKE

Zeichnen macht glücklich. Diesem Glück auf der Spur ist die Idee des „Urban Sketching“, zu übersetzen etwa mit urbanem Journalismus, als reflektierte Gegenreaktion zum tumben Selfiewahn der Smartphone-Junkies.
Offen für Eindrücke erkunden wir die schönsten Winkel der historischen Waiblinger Altstadt, auf der Suche nach spontanen Eindrücken und alltäglichen Szenen die uns ins Auge springen und unter fachkundiger Anleitung skizzenhaft festgehalten werden. Unerfahrene und Fortgeschrittene, Profis und Freizeitkünstler – alle können mitmachen (ab 16 Jahren). Nach dem kreativen Stadtrundgang bietet die Galerie Schäfer den passenden Rahmen, um bei Kaffee und Kuchen (im Preis inbegriffen) die entstandenen Kunstwerke gemeinsam zu begutachten.
Mitzubringen sind ein Zeichenblock/Skizzenbuch (Fachhandel), Stifte (Bleistift, Farbstifte), Spitzer, Radiergummi oder Pastell-/Aquarellfarben, alternativ auch Tablet-Computer mit Skizzen-App.
Samstag, 4. Mai 2019, 14:00 Uhr – ca. 17:00 Uhr
Leitung: Ursula Schäfer und Wolfgang Wiedenhöfer
Preis pro Person: 24,00 EUR
Kartenreservierung bei der Touristinformation Waiblingen
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Erschd emmr a Gschroi: Waiblingen, hochpolitisch!

Es gibt verschiedene Formen von Demokratie: die europäische die bundesdeutsche und die Waiblinger. Hier hält sich der Schmied für wichtiger als der Bürgermeister, meckert schon mal ein Ziegenbock im Ratssaal oder landet ein Mistwagen auf dem Rathaus – wenn’s dem Gemeinwohl zuträglich ist. Kurzweiliger Rundgang durch die Waiblinger Altstadt auf den Spuren kommunalpolitischer Possenreißer, rebellischer Volksvertreter und knitzer Remstalrebellen.

Samstag, 4. Mai 2019 17:30 Uhr, Treffpunkt: Stadtmodell vor dem Haus der Stadtgeschichte, Weingärtner Vorstadt 20, 71332 Waiblingen

Dauer ca. 1 1/2 Stunden
Anschließend gemütlicher Ausklang im Biergarten Schwaneninsel (auf eigene Rechnung)

Koscht nix: Teilnahme kostenlos auf Einladung des CDU Stadtverbands Waiblingen

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Wein(Ver)führt trotz schlechten Wetters

Mit Spaß und guter Laune dem miesen Novemberwetter getrotzt haben Familie Escher vom gleichnamigen Weingut Escher samt Lesehelfern und Freunden heute bei der letzten Wein(Ver)führung für diese Saison. Bis in die Dunkelheit sind wir mit gutem Wein, kleinen kulinarischen Leckereien von der Bäckerei Kauffmann und kurzweiligen Geschichten durch die Altstadt und hinauf auf den Hochwachtturm gezogen Nicht alle Tage hat man derart fachkundige Gäste, sind Eschers doch aktuell für ihre Weine in aller Munde und mal wieder höchst dekoriert ….

Wie Phönix aus der Asche

Ich durfte am Samstag den 14. Oktober 2017 im Rahmen der Interkulturellen Wochen Waiblingen 2017 eine interessierte Besuchergruppe durch die Nikolauskirche ‚Hlg. Konstantin und Helena‘ führen. Kunsthistorisch von überragender Bedeutung, mit Bau- und Dekorationselementen von Gotik, Barock, Klassizismus, Historismus und frühem Jugendstil.

Der Wiederaufbau des im Dreißigjährigen Krieg zerstörten Gotteshauses war ein kulturelles Wagnis: die Waiblinger bauten ihre „Kleine Kirche“ in einem für württembergisch-evangelische Verhältnisse gewagten üppigen Barockstil aus. Zu einer Zeit, als die neue, gegenläufige Reformbewegung, der Pietismus, bereits im Entstehen war. „Surrexit e cineribus Templum hoc d. 26 Febr. 1677“, „Dieses Gotteshaus ist am 26. Februar 1677 aus der Asche auferstanden“ lautet die Inschrift an der Nordseite des Chors zur Fertigstellung im Herbst 1677, 43 Jahre nach dem für die Waiblinger Bevölkerung traumatischen Untergang des alten Kirchengebäudes und der ganzen Stadt in den Wirren des Krieges. Bis heute ist das stadtbildprägende Kirchengebäude ein Musterbeispiel der ständigen Umwidmung eines Gotteshauses, religiöse Heimat für die katholische, protestantische und schließlich griechisch-orthodoxe Gemeinde – Zeugnis für Wandel und Beständigkeit im Glauben über die Jahrhunderte.

Zusammen mit Vertretern der griechisch-orthodoxen Gemeinde konnten wir einen spektakulären Blick hinter die Kulissen eines der ältesten Waiblinger Bauwerke werfen. Vielen Dank an Priester Zertelidis und Herrn Mavridis, die uns herzlich empfingen und die Türen zur Kirche der ‚Hlg. Konstantin und Helena‘ öffneten.

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