16. Waiblinger Wein(ver)führung am Samstag, 11. Mai 2019

Am Samstag 11. Mai 2019 laden Gunter Metzler und Wolfgang Wiedenhöfer zum 16. Mal zur Waiblinger Wein(ver)führung ein:

Mit einem guten Tröpfle in der Hand …

„ … in manchen Gegenden Deutschlands besteht zur Zeit der Weinlese die Freiheit, dass Burschen und Mägde nach dem Essen untereinander spielen und huren, indem die Burschen den Mägden die Brüste bloßlegen und küssen … “ ganz so derb wie in dieser Beschreibung über die Sitten hierzulande im 16. Jahrhundert wird’s wohl bei der 16. Waiblinger Wein(ver)führung nicht zugehen, aber die Stimmung bei diesem Stadtrundgang wird hoffentlich auch heute wieder genauso ausgelassen wie bei den letzten malen. Gunter Metzler und ich gehen auf weinseligen Spuren durch Waiblingens Altstadtgassen, bei einer 8er-Weinprobe und verführerischen Leckereien vom Bäcker Kaufmann und Metzger Kaiser werden Geschichte und Geschichten rund um den Weinbau lebendig.

Samstag, 11. Mai 2019, Beginn 17:00 Uhr
Kosten 30 € incl. 8er-Weinprobe und kleinen regionalen Köstlichkeiten.
Karten gibt es bei der Touristinformation Waiblingen,
Scheuerngasse 4, 71336 Waiblingen
Tel. (07151) 5001-8321
Mail: touristinfo@waiblingen.de

Pressestimmen: Weinverfuehrung (WKZ)

Die Waiblinger Wein(ver)führung in Buchform: „Schiller, Schorle, Schenkelfeger“ – Die Schwaben und ihr liebstes Getränk (WKZ) erhältlich im Verlag Iris Förster

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Wer hätt au des denkt: Waiblingen, hochpolitisch!

Was sucht ein Ziegenbock im Ratssaal? Wie kommt ein Mistwagen aufs Rathaus? Warum ist ein Schmid wichtiger fürs Gemeinwohl als ein Bürgermeister? Kurzweiliger Stadtrundgang durch die Waiblinger Altstadt auf den Spuren kommunalpolitischer Possenreißer, rebellischer Volksvertreter und knitzer Remstalrebellen. #WNwählt #Kommunalwahl2019 #Waiblingen #Remstal

Samstag, 4. Mai 2019 17:30 Uhr, Teilnahme kostenlos auf Einladung des CDU Stadtverbands Waiblingen, Treffpunkt: Haus der Stadtgeschichte, Weingärtner Vorstadt 20, 71332 Waiblingen

Dauer ca. 1 1/2 Stunden

Anschließend gemütlicher Ausklang im Biergarten Schwaneninsel (auf eigene Rechnung)

Rauhnächteführung

Klopfe, klopfe, Hämmerle: wenn’s Chrischdkendle kommt ond s‘ alde Johr gohd.

Brauchtum und Volkslaube zur Weihnachtszeit

Sonderführung für Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren in die sagenumwobene Welt der „Zwölften“. Die 12 langen, kalten, Nächte zwischen Weihnachten und Dreikönigstag sind von Alters her die Zeit des Kampfes zwischen Licht und Finsternis, zwischen Gut und Böse. Eingewoben in die mittelalterliche Szenerie zwischen Michaelskirche, Nonnenkirchle und Nikolauskirche tauchen geheimnisvolle Figuren und Geschichten aus alten Zeiten auf. Die Familienführung bietet einen kurzweiligen Einblick in alten Aberglauben, Waiblinger Stadtgeschichte, traditionelle Märchen- und Sagenwelten und regionales Brauchtum in den magischen Tagen und dunklen Nächtenum die Wintersonnenwende, wenn nachts ein eisiger Wind von den Mauern des Kirchenhügels durch die Gassen der Waiblinger Altstadt fegt und der Wode sich aufmacht, über die Felder zu ziehen …

Mittwoch, 26. Dezember 2018, Beginn 15:30 Uhr
Karten gibt es bei der Touristinformation Waiblingen,
Scheuerngasse 4, 71336 Waiblingen
Tel. (07151) 5001-8321
Mail: touristinfo@waiblingen.de

Pressestimmen: Rauhn WKZ

Wein(Ver)führt trotz schlechten Wetters

Mit Spaß und guter Laune dem miesen Novemberwetter getrotzt haben Familie Escher vom gleichnamigen Weingut Escher samt Lesehelfern und Freunden heute bei der letzten Wein(Ver)führung für diese Saison. Bis in die Dunkelheit sind wir mit gutem Wein, kleinen kulinarischen Leckereien von der Bäckerei Kauffmann und kurzweiligen Geschichten durch die Altstadt und hinauf auf den Hochwachtturm gezogen Nicht alle Tage hat man derart fachkundige Gäste, sind Eschers doch aktuell für ihre Weine in aller Munde und mal wieder höchst dekoriert ….

Wie Phönix aus der Asche

Ich durfte am Samstag den 14. Oktober 2017 im Rahmen der Interkulturellen Wochen Waiblingen 2017 eine interessierte Besuchergruppe durch die Nikolauskirche ‚Hlg. Konstantin und Helena‘ führen. Kunsthistorisch von überragender Bedeutung, mit Bau- und Dekorationselementen von Gotik, Barock, Klassizismus, Historismus und frühem Jugendstil.

Der Wiederaufbau des im Dreißigjährigen Krieg zerstörten Gotteshauses war ein kulturelles Wagnis: die Waiblinger bauten ihre „Kleine Kirche“ in einem für württembergisch-evangelische Verhältnisse gewagten üppigen Barockstil aus. Zu einer Zeit, als die neue, gegenläufige Reformbewegung, der Pietismus, bereits im Entstehen war. „Surrexit e cineribus Templum hoc d. 26 Febr. 1677“, „Dieses Gotteshaus ist am 26. Februar 1677 aus der Asche auferstanden“ lautet die Inschrift an der Nordseite des Chors zur Fertigstellung im Herbst 1677, 43 Jahre nach dem für die Waiblinger Bevölkerung traumatischen Untergang des alten Kirchengebäudes und der ganzen Stadt in den Wirren des Krieges. Bis heute ist das stadtbildprägende Kirchengebäude ein Musterbeispiel der ständigen Umwidmung eines Gotteshauses, religiöse Heimat für die katholische, protestantische und schließlich griechisch-orthodoxe Gemeinde – Zeugnis für Wandel und Beständigkeit im Glauben über die Jahrhunderte.

Zusammen mit Vertretern der griechisch-orthodoxen Gemeinde konnten wir einen spektakulären Blick hinter die Kulissen eines der ältesten Waiblinger Bauwerke werfen. Vielen Dank an Priester Zertelidis und Herrn Mavridis, die uns herzlich empfingen und die Türen zur Kirche der ‚Hlg. Konstantin und Helena‘ öffneten.

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