Sommer in der Stadt

Das Remstal glüht, kurz vor 21:00 Uhr und noch deutlich über 30 °C. Stadtführung für Sportprominenz: der 1. Mannschaft der #Waiblingen-Tigers, zweite Handball-Bundesliga, durfte ich heute die schönsten Ecken der historischen Waiblinger Altstadt zeigen. Trotz schweißtreibender Temperaturen hatten wir viel Spaß. Es war mir eine Ehre – ich wünsche einen guten Start in die neue Bundesliga Saison!

URBAN SKETCHING – WAIBLINGER EINDRÜCKE

Zeichnen macht glücklich. Diesem Glück auf der Spur ist die Idee des „Urban Sketching“, zu übersetzen etwa mit urbanem Journalismus, als reflektierte Gegenreaktion zum tumben Selfiewahn der Smartphone-Junkies.
Offen für Eindrücke erkunden wir die schönsten Winkel der historischen Waiblinger Altstadt, auf der Suche nach spontanen Eindrücken und alltäglichen Szenen die uns ins Auge springen und unter fachkundiger Anleitung skizzenhaft festgehalten werden. Unerfahrene und Fortgeschrittene, Profis und Freizeitkünstler – alle können mitmachen (ab 16 Jahren). Nach dem kreativen Stadtrundgang bietet die Galerie Schäfer den passenden Rahmen, um bei Kaffee und Kuchen (im Preis inbegriffen) die entstandenen Kunstwerke gemeinsam zu begutachten.
Mitzubringen sind ein Zeichenblock/Skizzenbuch (Fachhandel), Stifte (Bleistift, Farbstifte), Spitzer, Radiergummi oder Pastell-/Aquarellfarben, alternativ auch Tablet-Computer mit Skizzen-App.
Samstag, 4. Mai 2019, 14:00 Uhr – ca. 17:00 Uhr
Leitung: Ursula Schäfer und Wolfgang Wiedenhöfer
Preis pro Person: 24,00 EUR
Kartenreservierung bei der Touristinformation Waiblingen
#UrbanSketching #StadtführungWaiblingen #visitWN #Waiblingen #Remstal

Erschd emmr a Gschroi: Waiblingen, hochpolitisch!

Es gibt verschiedene Formen von Demokratie: die europäische die bundesdeutsche und die Waiblinger. Hier hält sich der Schmied für wichtiger als der Bürgermeister, meckert schon mal ein Ziegenbock im Ratssaal oder landet ein Mistwagen auf dem Rathaus – wenn’s dem Gemeinwohl zuträglich ist. Kurzweiliger Rundgang durch die Waiblinger Altstadt auf den Spuren kommunalpolitischer Possenreißer, rebellischer Volksvertreter und knitzer Remstalrebellen.

Samstag, 4. Mai 2019 17:30 Uhr, Treffpunkt: Stadtmodell vor dem Haus der Stadtgeschichte, Weingärtner Vorstadt 20, 71332 Waiblingen

Dauer ca. 1 1/2 Stunden
Anschließend gemütlicher Ausklang im Biergarten Schwaneninsel (auf eigene Rechnung)

Koscht nix: Teilnahme kostenlos auf Einladung des CDU Stadtverbands Waiblingen

#StadtführungWaiblingen #WaiblingenhatdieWahl #KommunalwahlWN2019 #Waiblingen #Remstal

Wein(Ver)führt trotz schlechten Wetters

Mit Spaß und guter Laune dem miesen Novemberwetter getrotzt haben Familie Escher vom gleichnamigen Weingut Escher samt Lesehelfern und Freunden heute bei der letzten Wein(Ver)führung für diese Saison. Bis in die Dunkelheit sind wir mit gutem Wein, kleinen kulinarischen Leckereien von der Bäckerei Kauffmann und kurzweiligen Geschichten durch die Altstadt und hinauf auf den Hochwachtturm gezogen Nicht alle Tage hat man derart fachkundige Gäste, sind Eschers doch aktuell für ihre Weine in aller Munde und mal wieder höchst dekoriert ….

Wie Phönix aus der Asche

Ich durfte am Samstag den 14. Oktober 2017 im Rahmen der Interkulturellen Wochen Waiblingen 2017 eine interessierte Besuchergruppe durch die Nikolauskirche ‚Hlg. Konstantin und Helena‘ führen. Kunsthistorisch von überragender Bedeutung, mit Bau- und Dekorationselementen von Gotik, Barock, Klassizismus, Historismus und frühem Jugendstil.

Der Wiederaufbau des im Dreißigjährigen Krieg zerstörten Gotteshauses war ein kulturelles Wagnis: die Waiblinger bauten ihre „Kleine Kirche“ in einem für württembergisch-evangelische Verhältnisse gewagten üppigen Barockstil aus. Zu einer Zeit, als die neue, gegenläufige Reformbewegung, der Pietismus, bereits im Entstehen war. „Surrexit e cineribus Templum hoc d. 26 Febr. 1677“, „Dieses Gotteshaus ist am 26. Februar 1677 aus der Asche auferstanden“ lautet die Inschrift an der Nordseite des Chors zur Fertigstellung im Herbst 1677, 43 Jahre nach dem für die Waiblinger Bevölkerung traumatischen Untergang des alten Kirchengebäudes und der ganzen Stadt in den Wirren des Krieges. Bis heute ist das stadtbildprägende Kirchengebäude ein Musterbeispiel der ständigen Umwidmung eines Gotteshauses, religiöse Heimat für die katholische, protestantische und schließlich griechisch-orthodoxe Gemeinde – Zeugnis für Wandel und Beständigkeit im Glauben über die Jahrhunderte.

Zusammen mit Vertretern der griechisch-orthodoxen Gemeinde konnten wir einen spektakulären Blick hinter die Kulissen eines der ältesten Waiblinger Bauwerke werfen. Vielen Dank an Priester Zertelidis und Herrn Mavridis, die uns herzlich empfingen und die Türen zur Kirche der ‚Hlg. Konstantin und Helena‘ öffneten.

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